
Der Februar begann, wie der Januar endete: Mit Dauerfrost bei teilweise zweistelligen nächtlichen Minustemperaturen.
Inzwischen haben wir Tauwetter. Die ersten Anzeichen des kommenden Frühlings sind zu sehen: Diverse Knospen, Triebspietzen von Frühblühern, Kraniche und Wildgänse am Himmel.
Das Harz verschiedener Blütenknospen dient den Honigbienen als ein Baustein für die Herstellung von Propolis. Damit bauen die Bienen am Eingang des Bienenstocks einen Schutz gegen Eindringlinge. Außerdem „verkitten“ sie damit alle Ritzen im Stock, um sich gegen Regen und Kälte zu schützen.
Da in einem Bienenstock die Insekten auf engstem Raum bei etwa 35 °C und hoher Luftfeuchtigkeit zusammenleben, herrschen dort ideale Bedingungen für die Ausbreitung von Krankheiten. Deshalb dient Propolis den Bienen dazu, in den Stock eingeschleppte oder vorhandene Bakterien, Pilze und andere Mikroorganismen in ihrer Entwicklung zu hemmen oder sogar abzutöten. Hierzu werden verschiedene Oberflächen, wie beispielsweise das Innere der Wabenzellen für die Brut, mit einem hauchdünnen Propolisfilm überzogen.
Aus Propolis können Tinkturen und Salben hergestellt werden, die desinfizierend und entzündungshemmend wirken.

