Die Vereinsversammlung im März findet statt am
Mittwoch, den 4. März um 19 Uhr im Seniorenclub „Lindenufer“, Mauerstraße 10a in 13597 Berlin-Spandau.

© Peel et al./ Global Change Biology
Forschende der University of Ottawa haben untersucht, ob sich eine moderate Erwärmung (0,57 °C) negativ auf Nektarpflanzen auswirkt und ob diese Veränderungen sich auf die körperliche Verfassung von wandernden Monarchfaltern (Danaus plexippus) auswirken. Sie führten ein Feldwärmeexperiment am nördlichen Rand des östlichen Monarch-Brutgebiets (Ottawa, Kanada) durch, wobei sie offene Kammern auf drei häufig genutzten Nektarpflanzen der Spätsaison aufstellten: Indianernessel (Monarda fistulosa), Kanadische Goldrute (Solidago canadensis) und Raublatt-Aster (Symphyotrichum novae-angliae). Das Design ermöglichte es den erwachsenen Tieren, sich von den erwärmten Pflanzen zu ernähren, während sie die Zeit außerhalb der Kammern verbrachten, wodurch pflanzenvermittelte Effekte von direkten Erwärmungseffekten isoliert wurden. Bei den meisten Arten führte die Erwärmung zu einer Verringerung der Blütenfülle (12,9 % weniger offene Blüten pro Stiel) und zu einer Abnahme der Nektarzuckerkonzentration um ~24 %, während sich das Nektarvolumen bei der Indianernessel zwischen den Behandlungen nicht unterschied. Anschließend führten sie 5-tägige Fütterungsversuche durch, bei denen erwachsene Monarchfalter sich von erwärmten Pflanzen im Vergleich zu Kontrollpflanzen ernährten, und quantifizierten die Körperzusammensetzung (Fett-, Muskel- und Wassermasse).
weiterlesen
Yann Arthus-Bertrand (Die Erde von oben) stellt die entscheidende Frage: Wie lange können wir diese Schönheit und unseren einzigartigen Planeten noch bewahren?
Diese faszinierende Dokumentation ist bis zum 15.12.2030 in der 3Sat-Mediathek zu sehen.
Hommage an unseren Planeten
Er erzählt aus seiner persönlichen Sicht heraus, wie der Planet entstand, sich entfaltete und wir daraus ein Heim für acht Milliarden Menschen machten. Und wie all das auf dem Spiel steht, weil wir es übertrieben, die Natur überfordert und über alle Maßen ausgebeutet haben. Der Film zeigt uns das Leben auf der Erde – in all seiner Pracht, Verletzlichkeit und Widersprüchlichkeit.
Es ist eine Hommage an unseren Planeten, aber auch ein eindringlicher Appell des Filmmachers, Verantwortung zu übernehmen. Denn eines steht fest: Einen Planeten wie die Erde gibt es nur einmal.
weiterlesen
Der Februar begann, wie der Januar endete: Mit Dauerfrost bei teilweise zweistelligen nächtlichen Minustemperaturen.
Inzwischen haben wir Tauwetter. Die ersten Anzeichen des kommenden Frühlings sind zu sehen: Diverse Knospen, Triebspietzen von Frühblühern, Kraniche und Wildgänse am Himmel.
Das Harz verschiedener Blütenknospen dient den Honigbienen als ein Baustein für die Herstellung von Propolis. Damit bauen die Bienen am Eingang des Bienenstocks einen Schutz gegen Eindringlinge. Außerdem „verkitten“ sie damit alle Ritzen im Stock, um sich gegen Regen und Kälte zu schützen.
Da in einem Bienenstock die Insekten auf engstem Raum bei etwa 35 °C und hoher Luftfeuchtigkeit zusammenleben, herrschen dort ideale Bedingungen für die Ausbreitung von Krankheiten. Deshalb dient Propolis den Bienen dazu, in den Stock eingeschleppte oder vorhandene Bakterien, Pilze und andere Mikroorganismen in ihrer Entwicklung zu hemmen oder sogar abzutöten. Hierzu werden verschiedene Oberflächen, wie beispielsweise das Innere der Wabenzellen für die Brut, mit einem hauchdünnen Propolisfilm überzogen.
Aus Propolis können Tinkturen und Salben hergestellt werden, die desinfizierend und entzündungshemmend wirken.

