Die Vereinsversammlung im April findet statt am
Mittwoch, den 15. April um 19 Uhr im Seniorenclub „Lindenufer“, Mauerstraße 10a in 13597 Berlin-Spandau.

© Peel et al./ Global Change Biology
Forschende der University of Ottawa haben untersucht, ob sich eine moderate Erwärmung (0,57 °C) negativ auf Nektarpflanzen auswirkt und ob diese Veränderungen sich auf die körperliche Verfassung von wandernden Monarchfaltern (Danaus plexippus) auswirken. Sie führten ein Feldwärmeexperiment am nördlichen Rand des östlichen Monarch-Brutgebiets (Ottawa, Kanada) durch, wobei sie offene Kammern auf drei häufig genutzten Nektarpflanzen der Spätsaison aufstellten: Indianernessel (Monarda fistulosa), Kanadische Goldrute (Solidago canadensis) und Raublatt-Aster (Symphyotrichum novae-angliae). Das Design ermöglichte es den erwachsenen Tieren, sich von den erwärmten Pflanzen zu ernähren, während sie die Zeit außerhalb der Kammern verbrachten, wodurch pflanzenvermittelte Effekte von direkten Erwärmungseffekten isoliert wurden. Bei den meisten Arten führte die Erwärmung zu einer Verringerung der Blütenfülle (12,9 % weniger offene Blüten pro Stiel) und zu einer Abnahme der Nektarzuckerkonzentration um ~24 %, während sich das Nektarvolumen bei der Indianernessel zwischen den Behandlungen nicht unterschied. Anschließend führten sie 5-tägige Fütterungsversuche durch, bei denen erwachsene Monarchfalter sich von erwärmten Pflanzen im Vergleich zu Kontrollpflanzen ernährten, und quantifizierten die Körperzusammensetzung (Fett-, Muskel- und Wassermasse).
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(Foto: Sabine Voltmer)
Um den Schutz der Honigbienen kümmern sich die Imker, aber viele Wildbienen sind gefährdet.
Derzeit sind aus Berlin 317 Wildbienenarten bekannt, davon ist nahezu jede zweite im Bestand gefährdet oder bereits verschollen. Zwar sind die Wildbienen in der Großstadt, im Vergleich zum ländlichen Raum, kaum Pestiziden ausgesetzt, doch droht ihnen von anderer Seite Gefahr: Durch die zunehmende Bebauung und Verdichtung verschwinden Nahrungsquellen und Niststätten, Grünflächen sind übernutzt.
Die gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta, Foto) gehört mit ihrem tiefschwarzen, dicht bepelzten Körper und der leuchtend rostroten Hinterleibsspitze zu einer der auffälligsten Wildbienen des Frühjahrs. Am Kopf der 12 bis 16 mm messenden Weibchen befinden sich, im dichten Pelz versteckt, die beiden charakteristischen und namensgebenden Hörnchen. Die etwas kleineren Männchen haben zusätzlich eine weiße Gesichtsbehaarung. Die Gehörnte Mauerbiene wird aufgrund ihrer Färbung und Größe oft für eine Hummel gehalten.
Die Gehörnte Mauerbiene bevorzugt milde Regionen mit einem großen Blütenangebot. So ist die Art aufgrund des meist reichen Angebots an frühblühenden Pflanzen ausgesprochen häufig im Siedlungsbereich anzutreffen.
(Quelle: NABU)

