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Herbst-Aster und Weinraute (Ruta graveolens, Foto) gehören zu den wenigen Pflanzen, deren Blüten den Bienen jetzt noch Nahrung spenden. Die etwa 30 bis 50 cm hohe Weinraute blüht von Juni an bis in den November. Sie liefert noch reichlich Pollen und Nektar und ist deshalb bei vielen Insekten sehr beliebt. Sie gedeiht am besten auf…
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Die gewöhnliche Goldrute (Solidago virgaurea, auch gemeine Goldrute) ist die einzige in Mitteleuropa heimische Goldruten-Art. Weitaus verbreiteter ist die vor etwa 250 Jahren aus Nordamerika eingeschleppte Kanadische Goldrute (Solidago canadensis), die in der Lage ist, Keimung und Wachstum vieler Begleitarten zu hemmen. Die gewöhnliche Goldrute kann bis zu einem Meter groß werden. Sie wächst an…
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Die Lindenblüte ist für die Bienen die letzte große Tracht des Jahres. Danach sind sind die Bienen auf die vielen kleineren Blütenpflanzen, die sogenannte Läppertracht, angewiesen, um Honig- und Pollenvorräte für den Winter anzulegen. Eine dieser Pflanzen ist der gewöhnliche Natternkopf (Echium vulgare). Er liefert von Mitte Juni bis Mitte September reichlich Nektar und auch…
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Mohnblüten (Papaver) sind nicht nur eine Augenweide, sondern liefern auch viele Pollen, so dass sich Honigbienen, Wildbienen und Hummeln gern darin tummeln. Die Pollenfarbe ist schwarzgrau. Nektar liefern die Mohnblüten keinen. Da Bienen kein rot sehen können, wirken die Blüten auf die Bienen wie schwarz, also unattraktiv. Dass die Bienen trotzdem von den Mohnblüten angezogen…
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Der Mai begann mit ungewöhnlich hohen Temperaturen bis zu 20°C, bis endlich der dringend notwendige Regen kam. Die Obstblüte ist überwiegend vorbei, jetzt blühen noch die Kastanien. Aber auch kleine Blüten wie Vergissmeinnicht (Myosotis) sind bei den Bienen beliebte Pollen- und Nektarspender. Vergissmeinnicht blüht von Mai bis August, die Pollen sind gelb.
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Um den Schutz der Honigbienen kümmern sich die Imker, aber viele Wildbienen sind gefährdet. Derzeit sind aus Berlin 317 Wildbienenarten bekannt, davon ist nahezu jede zweite im Bestand gefährdet oder bereits verschollen. Zwar sind die Wildbienen in der Großstadt, im Vergleich zum ländlichen Raum, kaum Pestiziden ausgesetzt, doch droht ihnen von anderer Seite Gefahr: Durch…
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Der Frühling ist da! Bei sonnigem Wetter und Temperaturen über 8°C fliegen die Honigbienen aus und finden – deutlich früher als vor einigen Jahrzehnten üblich – bereits Nahrung u.a. bei Krokussen (Foto), Hasel, Weide, Schneeheide und Schneeglöckchen.
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Nach frostigem Beginn war das letzte Februar-Drittel plötzlich frühlingswarm mit Plus-Temperaturen im zweistelligen Bereich. Die ersten Bienen, die beobachtet werden konnten, waren wieder die beeindruckend große Blauschwarzen Holzbienen (Xylocopa violacea, auch Große Holzbiene genannt). Morgens wärmt sie sich gern in besonnten Mauerspalten auf, um dann auf Nektarsuche bei den ersten Frühblühern zu gehen. Im Zuge…
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Der Februar begann, wie der Januar endete: Mit Dauerfrost bei teilweise zweistelligen nächtlichen Minustemperaturen. Inzwischen haben wir Tauwetter. Die ersten Anzeichen des kommenden Frühlings sind zu sehen: Diverse Knospen, Triebspietzen von Frühblühern, Kraniche und Wildgänse am Himmel. Das Harz verschiedener Blütenknospen dient den Honigbienen als ein Baustein für die Herstellung von Propolis. Damit bauen die…
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Jetzt ist bei den Bienen nicht viel zu tun. Zeit, um z.B. aus dem im Laufe des Jahres angefallenen Wachs Kerzen zu gießen. Sie spenden uns Licht in der dunklen Jahreszeit, verbreiten einen angenehmen Duft und wecken Freude auf das neue Bienenjahr. Halten Honigbienen Winterschlaf? Keineswegs! Sobald die Temperaturen unter 10°C sinken, ziehen sich die…
